Unwägbarkeiten-Schuldverschreibungsdepot

Untersuchen Sie bei dem Geschäftsentschluss Ihre monetären Verhältnisse darauf, inwiefern Sie zur Zahlung der Abgaben und gegebenenfalls zeitnahen Rückzahlung des Kredits auch danach in der Lage sind, falls anstelle der erwarteten Gewinne Verluste auftreten.

Im Einzelnen bestehen namentlich folgende Wagnisse:

Entwicklung des Kreditzinssatzes;

Beleihungswertverlust des Depots vermöge Kursverfall;

Nachschuss aus anderen Bonitätsmitteln, um die Deckungsverbindung wiederherzustellen und alternative Kreditkosten zu bestreiten (insbesondere Sollzinsen, welche vermöge der beliehenen Handelspapiere nicht gesichert werden);

Verkauf der Depotwerte mit Nachteil, insoweit Nachschuss nicht geschieht oder nicht genügt;

Nutzbarmachung des vollständigen Depotbestands bei Pfandfälligkeit;

Verbindlichkeit zur Tilgung der Restschulden bei nicht hinreichender Rendite aus der Nutzbarmachung des Depots.

Auch bei einem Schuldverschreibungsdepot ist eine Beleih ung mit Unwägbarkeiten für Sie gekoppelt:

Besonders bei langlaufenden Anleihen kann eine starke Zunahme des Kapitalmarktverzinsungsniveaus zu Kurseinbußen führen, dergestalt dass die dispogebende Kreditanstalt hinsichtlich Uberschreitung des Beleihungszusammenhangs zusätzliche Absicherung von Ihnen nachfordern kann. Falls Sie diese Absicherung nicht vermitteln können, so ist das Geldhaus unter Umständen zu einem Absatz Ihrer Depotwerte verpflichtet.

Obendrein können steuerliche Unwägbarkeiten auf eine Einlage einwirken: Besteuerung beim Investor
Als Anleger, welcher auf Rendite und Substanzerhaltung orientiert ist, sollten Sie die steuerlichen Behandlungen Ihrer Einlage beachten. Unter dem Strich ist der Nettoerlös für Sie von Maßgeblichkeit, d. h. der Ertrag nach Abzug der Steuern.

Kapitalerlöse sind einkommensteuerpflichtig. Erkundigen Sie sich, vor einer Investition, über die steuerliche Behandlung zu Ihrer angedachten Disposition, und stellen Sie sicher, ob selbige Anlage darüber hinaus unter dieser individuellen Sichtweise Ihren subjektiven Erwartungen gerecht wird. Dabei ist Ihr Steuerberater gut die veritabele Informationsquelle. Bitte respektieren Sie ferner, dass die steuerliche Prozedur bei Kursrendit und Wertpapiererträgen vom Gesetzgeber abgeändert werden kann.